Samstag, 4. März 2017

Von Filmmomenten, über Déjà-vus, bis hin zu Träume

Hallo ihr Lieben hier ist Mila.
Ich melde mich nach längerer Zeit mal wieder zurück. Eigentlich war einer meiner Vorsätze für 2017, regelmäßig zu bloggen, doch es ist ganz schön schwer Schule, Hobbys, Führerschein, Freunde und Blog unter einen Hut zu bekommen. Ich hoffe ihr könnt mir verzeihen.
Wie ihr vielleicht schon aus der Überschrift schließen konntet, möchte ich heute ein wenig über diese ganz besonderen und auf eine Art auch unheimlichen Phänomen in unserem alltäglichen Leben schreiben. Beginnen möchte ich bei diesen (wie Naemi und ich es nennen) "Filmmomenten".
Kennt ihr das, wenn ihr beispielsweise im Bus oder Auto sitzt, Musik hört, aus dem Fenster schaut und es vielleicht gerade regnet und ihr euch vorkommt wie in einem Film? Ich liebe dieses Gefühl! Man fühlt sich für kurze Zeit so, als könnte man dem Alltag entfliehen, als wär man in seiner ganz eigenen Welt. Ich kann euch nichtmal genau sagen, warum ich das so gerne mag, aber wenn ihr auch schonmal so einen "Filmmoment" hattet, dann wisst ihr glaub, wovon ich gerade rede.
Etwas, was ich fast noch mehr mag, sind Déjà-vus. Einerseits bin ich fasziniert davon, andererseits finde ich es unheimlich, wie einem eine Situation, die man noch nie erlebt hat, so vertraut sein kann. Einige Leute behaupten ja, dass es im Zusammenhang mit unserem früheren Leben steht, was mir allerdings absurd vorkommt, da ich nicht an ein früheres Leben glaube. Was mir eher zusagt ist, dass einige Wissenschaftler behaupten, dass Déjà-Vus durch falsche Assoziationen entstehen. Zum Beispiel wenn deine Oma die gleiche Jacke trägt, wie deine Lehrerin vor ein paar Wochen und schon kommt es einem so vor, als hätte man diese Situation schon einmal erlebt.
Und dann gibt es noch etwas, was mich fasziniert. Träume. Jede Nacht träumen wir, dabei wird erlebtes verarbeitet und das ist ja auch ganz normal. Was mir allerdings schon ein paarmal passiert ist, ist das wenn ich aufgewacht bin, ich teilweise nicht mehr wusste, ob ich diese eine bestimmte Sache jetzt geträumt hatte oder es wirklich passiert ist. Sodass ich letztendlich meine Freunde fragen musste, was nun stimmte.
Insgesamt finde ich, dass es so viele Dinge in unserem Leben gibt, die nicht so leicht erklärbar sind. Und vielleicht möchte ich auch gar nicht wissen, was genau da nun in meinem Gehirn vorgeht, wenn ich mal wieder ein Déjà-Vu habe. Ich glaub das würde das Besondere daran nehmen.
Wie seht ihr das? Schreibt doch mal eure Erfahrungen mit Träumen, "Filmmomenten" oder Déjà-Vus in die Kommentare oder schickt uns eine Mail (fuenfhundertdreiundvierzig@gmail.com)
Bis bald
Mila <3

Sonntag, 1. Januar 2017

Tschüss 2016, Hallo 2017!

Happy New Year!!!

Na? Seid ihr alle gut ins neue Jahr gerutscht?
Hier ist übrigens Mila. Heute wollte ich einfach mal darüber schreiben, was ich 2016 alles erlebt und gelernt habe, was mir am meisten in Erinnerungen bleiben wird und auch 2017 so anstehen wird.

2016

Mein 2016 begann leider nicht ganz so schön wie erhofft. Gleich im Januar ist mein Onkel ganz unerwartet gestorben. Er war noch relativ jung und war gerade am "Hochpunkt" seines Lebens. Erst da habe ich gemerkt, wie schnell das Leben eigentlich vorbei sein kann. Einfach so, von jetzt auf gleich. Es hat mich dazu gebracht, öfter raus zu gehen und was zu unternehmen und nicht immer alles auf morgen zu verschieben.
Kurz darauf stand dann ein Skiurlaub gemeinsam mit einer Freundin an, wobei wir sehr viel Spaß hatten. Und dann einen einen Monat später ging es für mich gleich wieder in den Skiurlaub. Das erste mal ganz allein ohne Eltern. Nur mit einer Gruppe von Freunden. Es war zwar nur ein Wochenende, aber es kam mir vor wie eine ganze Woche, da wir die Zeit dort wirklich intensiv genutzt haben.
Direkt danach war mein 16. Geburtstag an der Reihe. Ich feierte gemeinsam mit ein paar Freunden in einem Club. Wobei ich feststellte, dass Clubs eher nicht so mein Ding sind und ich lieber auf private Partys gehe oder einfach nur im kleinen Kreis mit Freunden Hause feiere. ;)
Im Frühjahr fuhr ich dann gemeinsam mit meiner besten Freundin und unseren Familien nach Italien. Das Wetter war dort leider nicht so toll, trotzdem hatten wir immer sehr viel zu lachen und ließen uns von etwas Regen nicht unterkriegen.
Eins meiner Highlights 2016, war ein 3-tägiges Festival, welches ich gemeinsam mit Naemi und 4 weiteren Freunden besuchte. Trotz einem Ereignis, das ich nicht nochmal erleben möchte ( mehr dazu könnt ihr hier lesen ), war das eine sehr schöne Zeit. Ich fühlte mich so frei und unabhängig und die Schule und der ganze Stress schienen fern.
Kurz vor den Sommerferien ging es dann mit der Klasse nach Berlin. Es war eine super Gelegenheit, noch einmal eine tolle Zeit mit den Leuten zu erleben, die mich seit 5 Jahren durch den Schulalltag begleiteten, bevor wir in Kurse aufgeteilt wurden. (Einen ausführlichen Bericht darüber findest du hier )
Dann wurde es Zeit, mich von Namen zu verabschieden, da sie, wie ihr inzwischen alle sicher wisst, nun umzog. Seitdem haben wir uns allerdings schon ziemlich oft gesehen. Ich war schon 2 mal bei ihr zu Besuch und sie auch schon einige Male hier. Und es ist jedesmal so, als wäre sie nie weg gewesen.
In den Sommerferien reiste ich dann für 2 Wochen nach Griechenland. Auch darüber gibt es schon einen Blogeintrag. ( hier )
Danach begann das neue Schuljahr und vieles hat sich für mich verändert. Aber nicht unbedingt negativ. Ich habe sehr viele neue Leute kennen gelernt. Außerdem denke ich, dass auch ich mich ein wenig verändert habe. Ich lasse mich nicht mehr so leicht von anderen beeinflussen. Ich lege keinen Wert mehr darauf, was Leute von mir denken, mit denen ich nichts zu tun haben möchte. Ich bin einfach ich und darauf bin ich wirklich stolz.
Schneller als ich schauen konnte, neigte sich das Jahr dann schon dem Ende zu. Durch die vielen Klausuren verging die Zeit von den Sommerferien bis jetzt wie im Flug.
Trotz den schönen und weniger schönen Dingen die ich letztes Jahr erlebt habe, bin ich froh, dass jetzt ein neues Jahr ansteht. Mit vielen neuen, aufregenden Erlebnissen.

2017

Das, auf was ich mich 2017 am meisten freue, ist die Studienfahrt nach London, welche ich, gemeinsam mit einigen Leuten aus meiner Stufe, im Frühjahr antreten werde. Auch auf eine Reise nach Berlin, welche ich gemeinsam mit meiner Mutter unternehmen werde, freue ich mich schon sehr. Ich bin sehr gespannt darauf, was 2017 für mich bereit hält. Ich hoffe natürlich nur Gutes.

Auch für euch wünsche ich, dass ihr ein tolles 2017 erleben werdet und dass alles in Erfüllung geht, was ihr euch für die Zukunft wünscht!
Wenn ihr wollt, könnt ihr uns in den Kommentaren berichten, was ihr 2016 erlebt habt und was ihr euch von 2017 erhofft. Natürlich könnt ihr uns auch eine E-Mail schreiben ( 543miles-apart@gmail.com ). Das würde mich mal sehr interessieren :)

Bis bald
Mila <3