Dienstag, 9. August 2016

Manchmal muss man loslassen...

Ich bins Mila :)

Als ich 6 Jahre alt war, war ich mit meiner Mutter in einem Hotel in der Türkei. Dort gab es eine Animateurin. Ich hab sie gesehen und bin ihr anscheinend den ganzen Urlaub nicht mehr von der Seite gewichen. Zum Abschied, welcher sehr tränenreich war, habe ich von ihr eine CD geschenkt bekommen, mit Liedern zu denen wir in der "Minidisco" getanzt haben. Meine Mutter hat mir erzählt, dass immer wenn ich die CD angehört habe, ich angefangen hab zu weinen. Das ging über Monate, bis ich irgendwann akzeptiert habe, dass ich sie nie wieder sehen werde.
Ich kannte diese Animateurin genau 2 Wochen.

Nun rückt es immer näher, das Abitur und ich weiß genau, dass ich danach einige meiner jetzigen Freunde verlieren werde. Ich weiß es sind noch 2 Jahre bis dahin, doch mir liegt es jetzt schon schwer im Magen, dass danach alle ihre eigenen Wege gehen werden. Die einen gehen ins Ausland, die anderen fangen an zu studieren und einige wenige werden hier bleiben. Es gibt Leute, denen macht es nichts aus Leute gehen zu lassen, sie stürzen gerne in das Neue unbekannte. Wenn sie eine Person verlieren, lernen sie eine neue kennen. So bin ich nicht. Ich baue schnell eine enge Bindung zu Leuten auf, die ich kennen lerne. Manchmal zu schnell. Ich vertraue ihnen zwar erst nach ganz langer Zeit, trotzdem werden sie mir schnell wichtig. Kommen wir mal auf die kurze Geschichte am Anfang zurück. Wie gesagt ich kannte diese Animateurin nur 2 Wochen und trotzdem viel mir der Abschied sehr schwer. Wenn ich jetzt daran denke, in 2 Jahren Freunde zu verlieren, die ich seit 6 (bzw. dann 8) Jahren kenne, könnte ich losheulen. Mein Ethiklehrer sagte mal zu uns "In eurem Leben wird sich euer Freundeskreis mindestens 3 mal ändern. Von euren Schulfreunden, werdet ihr wenn ihr erwachsen seid, normalerweise nur noch 2 haben." Einmal hat sich mein Freundeskreis schon geändert. Das war beim Übertritt von der Grundschule aufs Gymnasium. Alle meine Freunde gingen auf eine andere Schule als ich. Irgendwann haben wir uns dann auseinander gelebt. Es war sehr schwer für mich, sie loszulassen. Obwohl ich, wenn ich meine damaligen Freunde jetzt so sehe, ziemlich froh bin, dass ich nicht mehr mit ihnen befreundet bin. Naja, das wollte ich nur mal los werden.

Vielleicht habt ihr ja Tipps für mich, wie man mit dem Verlust von Freunden besser umgehen kann. Ihr könnt diese dann gerne in die Kommentare schreiben oder uns auch eine E-Mail schicken.

Bis bald
Mila <3

Keine Kommentare :

Kommentar veröffentlichen