Mittwoch, 15. Juni 2016

Schule, Schule, Schule...

Hallo :)
Heute wollte ich (Naemi) gerne über ein Thema schreiben, dass jeder von uns kennt. Schule.
An sich mag ich Schule eigentlich ganz gerne, da man jeden Tag seine Freunde trifft und ich zugeben muss, dass das eine oder andere Fach mich auch echt interessiert.
Aber diese ganzen Klausuren. Wie ihr vielleicht schon wisst, sind Mila und ich in der 10. Klasse eines Gymnasiums und ich muss sagen, es ist nicht leicht.
Ich habe zurzeit immer öfter das Gefühl, dass die Schule mein ganzes Leben beschlagnahmt! Ich komme nach Hause, esse zu Mittag, setze mich an den Schreibtisch um Hausaufgaben zu machen und lerne dann noch für die nächste Prüfung und schwups, ist es halb sechs Uhr abends und der Tag ist vorbei.
Es ist schon irgendwie merkwürdig, da ich eigentlich nie jemand war, der die Schule über sein privates Leben stellt, aber dieses Jahr ist es wirklich viel, das man tun und lernen muss. Abgesehen davon, ist das 10. Jahr, das Jahr in dem man die Fächer für die Oberstufe und das Abitur wählen muss und somit auch Fächer ablegt. In diesen abgelegten Fächer möchte man natürlich auch nicht unbedingt schlechte Noten im Endjahreszeugnis haben, da es ja immer noch Universitäten gibt, die sich vorher das Zeugnis der 10. Klasse anschauen. Wo wir schon bei Universitäten sind, dieses Thema ist  dieses Jahr auch ganz oben. Was möchtest du eigentlich nach dem Abitur machen?
Klar haben wir noch jede Menge Zeit, und ich weiß, dass ich noch nicht jetzt entscheiden muss, was ich später mal für einen Beruf haben möchte, aber natürlich bleibt die Frage allgegenwärtig und man gerät leicht in Panik, wenn man sie nicht beantworten kann.
Ich persönlich bin außerdem noch der überzeugten Meinung, dass die meisten der 14 Fächer die ich momentan habe, unnötig sind oder zumindest nicht verpflichtend sein sollten. Jeder hat ein, zwei, drei Fächer die er absolut nicht leiden kann und bei denen er den Sinn nicht versteht, bei mir sind es die Fächer Physik, Informatik und Sport. Das soll natürlich nicht heißen, dass ich es komplett unwichtig finde, in diesen Fächer etwas zu lernen, aber ich bin der Meinung, dass beispielsweise Physik spätestens nach der 8. Klasse wählbar sein sollte. Informatik ist an sich ein echt interessantes Fach, dass vor allem heutzutage immer wichtiger wird, aber ich habe einfach das Gefühl, ich lerne dort die falschen Dinge. Ich wüsste beispielsweise gerne, wie man mit Programmen wie Word, Excel oder auch Photoshop richtig umgeht. Stattdessen lernen wir, Hummer zu programmieren, die durch eine Welt laufen und währenddessen Würmer und Krabben essen. Warum ist das notwendig?
Aber am schlimmsten finde ich den Sportunterricht. Nicht, weil ich Sport nicht mag - ich mag es sogar eigentlich echt gerne, Sport zu treiben (ohne besonders sportlich zu sein ;)) - sondern weil ich finde, dass es das ungerechteste Fach überhaupt ist. Ich, zum Beispiel, bin sehr klein, was heißt, ich habe sehr kurze Beine. Dies führt zur Folge, dass ich nicht so schnell rennen kann, wie die anderen Mädchen, und auch nicht so hoch oder weit springen, das liegt nicht daran, dass ich unsportlich bin, sondern daran, dass es mir physisch einfach nicht möglich ist.
Also finde ich es einfach nur ungerecht, jemanden wie mich mit den anderen gleichzustellen und ihn genauso auf Leistung zu benoten. Aber nicht nur das, auch der Fakt, das jeder Mensch eine andere Sportart lieber mag und sie eventuell auch außerhalb der Schule macht, ist irgendwie ungerecht. Da werde ich mit jemandem verglichen, der schon seit 6 Jahren Volleyball im Verein spielt und es dann natürlich besser kann.
Ich fände es total gut, wenn man zwar Sportunterricht in der Schule hat, aber sozusagen einen Kurs wählen kann, damit man etwas macht, was einem Spaß macht und auch liegt. Außerdem finde ich, sollte man in Sport keine Noten bekommen. Das ist einfach nur unfair.

Wie seht ihr das denn mit den Fächern und der Schule? Seit ihr oft gestresst? Wir würden uns super doll über eine Nachricht freuen! 
Naemi xx









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